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"Die zähe Gelassenheit" - Ein absurd-zynischer Kurzmonolog

Aneek d'Uwu, Lesung "Die zähe Gelassenheit"

In ihrem Kurzmonolog „Die zähe Gelassenheit“ setzt sich Aneek d'Uwu auf überraschend humorvolle und zugleich zynische Weise mit dem Thema Tod auseinander. Mit schwarzem Humor, provokanter Ironie und einem unerwarteten Happy End bietet der Monolog Schauspieler:innen die Möglichkeit, in die Komplexität menschlicher Emotionen einzutauchen.


Der Text thematisiert die Entstehung von Selbstmordgedanken, ausgelöst durch alltägliche Situationen wie das aggressive Verhalten eines Autofahrers, der zu dicht auffährt. Dabei eröffnet er einen frischen, provokanten Blick auf die Endlichkeit des Lebens, die persönliche Freiheit und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Mit derben Ausdrücken, absurden Wendungen und pointierter Sprache entführt die Erzählerin das Publikum in eine Welt voller Selbsttäuschungen, in der Menschen glauben, Kontrolle und Bedeutung über ihr Leben zu haben.


Doch der Monolog ist weit mehr als nur eine scharfsinnige Beobachtung menschlichen Daseins: Er fungiert als humorvolle, satirische Selbsthilfe. Aneek d'Uwu kommentiert auf subversive Weise die modernen Bemühungen, dem Tod zu entkommen und dem Leben künstlichen Sinn zu verleihen. 


Buchcover "Die zähe Gelassenheit" von Aneek d'Uwu

„Die zähe Gelassenheit“ ist eine künstlerische Verarbeitung von Wut, Frustration und Verzweiflung, verpackt in Sprache, die an Selbsthilferatgeber und esoterische Weisheiten erinnert – und doch alles hinterfragt. Für Schauspieler:innen bietet dieser Monolog die Chance, emotionale Tiefe, komödiantisches Timing und satirische Schärfe zu verbinden.

 
 
 

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